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NS-Dokumentationszentrum (EL-DE-Haus)

EL-DE-Haus, Außenansicht

Appellhofplatz 23-25, 50667 Köln
Tel. (Sekretariat) 0221-2212-6332
Tel. (Führungen)  0221-2212-6331
Fax 0221-2212-5512
nsdok@stadt-koeln.de

Öffnungszeiten: Di-Fr 10–18 Uhr, Sa–So 11–18 Uhr, 1. Do im Monat (außer Feiertage) 10-22 Uhr

Eintrittspreise: 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro

www.museenkoeln.de/nsdok

Einst 1934/35 als EL-DE-Haus errichtet, hat das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln eine bewegte Geschichte hinter sich.

Im Keller des Hauses wurde 1935 ein Gefängnis der Gestapo eingerichtet. Es wurde für Gefangene benutzt die – z.T. unter Folter – verhört wurden. Dieses Gefängnis, bestehend aus zehn Zellen, kann seit 1981 besichtigt werden. Es ist weitgehend im Originalzustand erhalten, und sogar Wandinschriften der Gefangenen sind stellenweise noch zu erkennen.

Der Tiefkeller mit Blick auf die Luftschutztüre

Die Gedenkstätte Gestapogefängnis zeigt auf Bildträgern eine Fülle von Inschriften der Gefangenen auf den Zellenwänden: Zudem sind auf gesonderten Tafeln fünf Biografien von Häftlingen erzählt, die Inschriften hinterlassen haben. Der allergrößte Teil der Häftlinge, die Inschriften an den Zellenwänden geschrieben haben, ist anonym, aber es ist in den letzten Jahren gelungen, die Geschichte von einigen Häftlingen zu entdecken, womit es nun möglich ist, mehreren Inschriften ein „Gesicht“ zu geben.

In der Gedenkstätte werden 29 Tafeln mit Inschriften aus den Gefängniszellen präsentiert

Zudem wird auf die Haftstätten der Kölner Gestapo, die Haft- und Lebensbedingungen der Gefangenen, die Hinrichtungen im Innenhof des EL-DE-Hauses und die Eröffnung der Gedenkstätte eingegangen. Die Aufenthaltsräume der Gestapobeamten und Wachleute im Gefängnis, der Hausbunker der Gestapo im Tiefkeller, eine Dunkelzelle und ein Gedenkraum für die Opfer der Kölner Gestapo und der NS-Gewaltherrschaft sind seit 2009 erstmals öffentlich zugänglich.

Die umfangreiche Neugestaltung wird nunmehr der großen Bedeutung der Gedenkstätte Gestapogefängnis als einem Kulturgut von nationalem und europäischem Rang gerecht.

Seit 1997 kann außerdem die  Dauerausstellung „Köln im Nationalsozialismus“ besichtigt werden. Die Ausstellungsbereiche „Jugend“, „Unangepasste Jugendliche“und „Widerstand“ wurden im Jahr 2009 komplett neu gestaltetAußerdem wurden neue Themen wie  „Gestapo“ und „Polizei“ hinzugefügt. Mit Hilfe von 31 hochmodernen Medienstationen, die Interviews von Zeitzeugen/innen und historische Filmbeiträge zeigen, können sich die Besucher ausreichend informieren.Das Haus ist darüber hinaus Forschungs- und Bildungseinrichtung und beherbergt u.a. eine Spezialbibliothek.

Die Dauerausstellung "Jugend"

Stadtgeschichte: Zerreißprobe für die Domstadt: Köln zur Nazi-Zeit ...mehr

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