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Für Alltags-Helden – Ein Wellness-Intermezzo in Bad Ems wirkt Wunder

Das Kurhaus-Ensemble von Bad Ems mit Promenade liegt direkt an der Lahn (Foto: Ariane Günther)
Emser Therme an der Lahn

Wenn der Alltag nach einer Verschnaufpause ruft, sind sorglose Verwöhnaufenthalte gefragt. Körper und Geist wollen mit frischer Energie versorgt werden. Am besten geeignet sind Kurzaufenthalte, die nur „einen Katzensprung“ vom Wohnort entfernt sind. Der kleine Tapetenwechsel sorgt für die notwendige Anregung, damit sich städtisch überreizte Nervensysteme entschleunigen. Genussvolles Wohlbefinden verspricht die Emser Therme in Bad Ems an der Lahn. Deren Devise „In zwei Stunden ein neuer Mensch!“ gibt die Zielrichtung der Regeneration vor.

Das Thema „Fließen“ wird in allen Bade- und Wellness-Bereichen durchdekliniert. Wie ein organischer Flusskiesel schmiegt sich der Thermenkomplex, der 2012 eröffnet wurde, ans Flussufer. Die FlussSauna mitten auf dem Wasser schwebend ist momentan einmalig in Europa.

Das rheinland-pfälzische Städtchen Ems war schon im Mittelalter für seine wohltuenden Thermalquellen bekannt. Im 19. Jahrhundert versammelten sich hier internationale Regenten, Höfe und illustre Gäste wie der russische Zar samt Entourage, Jacques Offenbach oder Richard Wagner.

Zum namhaften Publikum in den Sommermonaten von Bad Ems, das zu den ältesten Heilbädern nördlich der Alpen zählt, gehörte auch Kaiser Wilhelm I. Sein Denkmal schmückt den Kurpark, in dem sich von der Emser Therme aus Richtung Brunnenhalle und Kurhaus flanieren lässt.

Weltkulturerbe, Heilquellen und Emser Pastillen
Bei dem immer noch prächtigem Ambiente aus herrschaftlichen Zeiten darf nicht vergessen werden, dass Bad Ems eine Römersiedlung war. Das beweist der Limes, der seit 2005 UNESCO-Weltkulturerbe ist. Bei der aktuellen Bewerbung um den UNESCO-Titel „Great Spas of Europe“ ist Bad Ems mit von der Partie.

Die Ausschreibung würdigt die Tradition der europäischen Badekultur, die in der Lahnstadt vor allem von Kurgästen durch die Nutzung der Heilquellen geschätzt wurde. Insgesamt treten davon 15 mit Temperaturen von 27 bis 57 Grad Celsius im Stadtgebiet zu Tage. Darunter befindet sich das Emser Kränchen und der Robert-Kampe-Sprudel, aus dessen Mineralsalzen die Emser Pastillen gepresst werden.

Sein wertvolles Wasser, das über 30 Mineralstoffe und Spurenelemente anreichern, füllt die sieben Becken der neuen Badanlage an der Lahn. Außerdem können sie in fein zerstäubter Form in einem 35 Grad Celsius warmen Raum ganz aus Glas inhaliert werden. Mit weiteren Standorten in Baden-Baden, Bad Salzuflen, Bad Kissingen und Burg im Spreewald gehört die Emser Therme zum Schweizer Wellness-Dienstleister „Kannewischer Collection“.

Von Köln begibt sich der erholungs- und ruhebedürftige Gast via Montabaur in den 9.000-Einwohner-Kurort im Lahntal. Schneller als der ICE in 40 Minuten schafft es der Wagenlenker nicht.

Allerdings ist die im Zweistunden-Takt bestehende Verbindung nach Ems, das etwa 20  Kilometer entfernt liegt, mit öffentlichen Verkehrsmitteln ausbaufähig. Dafür halten alle Zug-Verbindungen über Koblenz und Limburg direkt am Emser Hauptbahnhof oder Bahnhof West. Informative Details des Stadt- und Touristikmarketings sind auf www.bad-ems.info oder direkt im Büro am Bahnhofsplatz erhältlich. Einen Besuch sollte man im Kur- und Stadtmuseum einplanen.

Die Emser Therme hat jeden Tag von 9 bis 22 Uhr und am Wochenende immer bis Mitternacht geöffnet.

Hinweis der Redaktion: Der Tagesbesuch in Bad Ems wurde von der Emser Therme organisiert und durchgeführt.

Text und Bild: Ariane Günther

 

 

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