Kantine

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Kantine der FhoeV: Essen wie bei Muttern

Die Frühstückskantine der Nachwuchs-Beamten<br> Foto: Koeln-Magazin.info

Bei Oma Anni und Martina gibt es nicht nur belegte Brötchen, Kaffe und Getränke. Sondern auch jede Menge Spaß.

Egal ob vor dem Unterricht, in der Pause oder zum Mittags-Snack,  in der Frühstücks-Kantine  der FhoeV werden die Studenten das ganze Semester von 7  bis  14 Uhr mit leckerem Essen und Getränken versorgt. Oder auch mit netten Worten.

Martina und Anni sind das Herz der Hochschule
Die Kantinen-Mitarbeiterinnen, Oma Anni und Martina, haben immer ein offenes Ohr für „ihre“ Studenten und sind deswegen allseits beliebt. „Wenn es Ihnen nicht gut geht, dann kommen sie her und es geht Ihnen gut“ sagt Anni. Die beiden Frauen kennen mittlerweile viele der Studenten und Dozenten per Vornamen. Im Jahr 2008 wurden sie nun erstmals zur Diplomanden-Feier eingeladen. Und durften sogar in der ersten Reihe sitzen. 

Ein gutes Team: Martina und Oma Anni <br> Foto: Koeln-Magazin.info

Oma Anni: ein lokales Phänomen
Mit ihren 85 Jahren ist Anna Reinen momentan die älteste Angestellte in ganz Nordrhein-Westfalen.  Und damit ein Phänomen. Dank eines Berichts einer Kölner Lokalzeitung im Jahr 2007 ist ihr Bekanntheitsgrad nun auch national gestiegen. „RTL, SAT1— alle haben danach angerufen. Das war schon nervig“, berichtet Anni. Aber sie will nicht ins Fernsehen und fühlt sich an der Fachhochschule wohl: „Ich brauche keinen Arzt. Meine Tabletten sind die Jugend.“  Die Studenten freuen sich und danken es ihr mit einem eigenen Oma-Anni-Fanclub im Internet.

Oma Anni ist sogar schon in den Medien vertreten<br>Foto: Koeln-Magazin.info

Seit Annis Tochter die Frühstücks-Kantine vor 17 Jahren gegründet hat, arbeitet auch die 85-Jährige dort. Mit ihrem 400-Euro-Job kann sie sich so etwas zu ihrer Rente dazu verdienen. Martina Gualano ist seit dem Jahr 2003 ihre Chefin und dankbar für die Unterstützung: „Anni ist die beste Kraft“. Die „Kantinen-Oma“ steht jeden morgen um halb vier auf, bevor sie dann um 5.30 Uhr als erste Mitarbeiterin die Fachhochschule betritt. Dort bereitet sie alles für den Tag vor und schmiert Brötchen. Wenn dann die ersten Studenten gegen sieben eintreffen, steht Oma Anni schon an der Verkaufstheke. Doch auch das frühe Aufstehen macht der fitten Rentnerin nichts aus: „Das macht mir Spaß. Da freue ich mich schon morgens.“  Vor den Semesterferien, die von Mitte Juni bis Anfang September dauern, graut es ihr hingegen.

Kantinen-Angebot: herzhaft und süß
Da der Unterricht an der FhoeV meistens nur bis 13 Uhr dauert, beschränkt sich das Angebot der Cafeteria hauptsächlich auf kalte Speisen. Es gibt belegte Brötchen mit Nutella,  Leberwurst oder Käse und  ab und zu sogar kleinere warme Gerichte, z.B.  Suppe.  Auch Getränke wie Fanta, Cola oder Sprite stehen auf der Karte. Außerdem verkaufen Oma Anni und Martina Kaffee, Cappuccino und verschiedene Süßigkeiten, wie Lutscher, Schoko-Riegel oder gemischte Weingummi-Tüten.

Kommentare

Christine Schneider, 08.12.2011 15:26:
Während meiner Studienzeit an der FHöV war der Besuch der Kantine immer ein Highlight. Ich hatte - wie viele andere auch - meine eigene Kaffeetasse abgegeben und wurde immer namentlich begrüsst. Ein Gefühl wie, wenn man nach Hause kommt. Gerne wurden Sonderwünsche aufgegriffen und umgesetzt. Mein absoluter Favorit damals waren Brötchen mit Fleischsalat. Nie wieder haben sie so gut geschmeckt wie damals.

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