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Hans-Wolfgang Bergerhausen, "Geschichte der Stadt Köln: Köln in einem eisernen Zeitalter (1610-1686)"

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Informationen über Köln im 17. Jahrhundert liefert Band Sechs der Reihe "Geschichte der Stadt Köln"

Was macht das 17. Jahrhundert aus? Europa ist von der zerstörerischen Kraft des Dreißigjährigen Krieges gezeichnet, die Reformation bringt mit ihrer Glaubensteilung viele Konflikte mit sich und das Heilige Römische Reich Deutscher Nation spaltet sich in zahlreiche Fürstentümer auf.

Johann Sebastian Bach verzaubert die Menschen mit seiner Musik, Molière bringt sie mit seinen Komödien zum Lachen und Shakespeare schreibt über Liebe, Hass und Schicksal.

Durch die Erfindung von Fernrohr und Mikroskop werden bemerkenswerte Fortschritte in der Wissenschaft erzielt.

Was sich zur Zeit des 17. Jahrhunderts in Köln ereignete, kann man im sechsten Band der Geschichtsreihe „Geschichte der Stadt Köln“ nachlesen. Der mit dem Namen „Köln in einem eisernen Zeitalter“ betitelte Band dokumentiert die Geschehnisse in der Domstadt zwischen 1610 und 1686.

Thematisiert werden unter anderem der schwedische Angriff auf Deutz, die Herausbildung des katholischen Milieus und die letzte große Pestkatastrophe.

Auch ein düsteres Kapitel der Geschichte findet Beachtung: die Hexenverbrennung in Köln. Erzählt wird die Geschichte der erfolgreichen Geschäftsfrau Katharina Henot, die als bekanntestes Opfer der Kölner Hexenverfolgung gilt.

Weitere nennenswerte Persönlichkeiten sind Friedrich Spee und General von Werth. Friedrich Spee war ein armer Knecht, der sich aus Trauer um seine unerfüllte Liebe dem Militär anschloss und mit seinem Aufstieg zum General im Dreißigjährigen Krieg Stoff für viele Sagen bot.

Nicht zu vergessen ist Friedrich Spee, Jesuit und Lyriker, der sich kritisch gegenüber Folter und Inquisition äußerte. Als Beichtvater hatte er viele vermeintliche Hexen auf ihrem Weg zum Scheiterhaufen begleitet und sich von ihrer Unschuld überzeugt.

Zusammengestellt wurden die Informationen von Historiker und Professor Dr. Hans-Wolfgang Bergerhausen. Seit seiner Promotion an der Universität zu Köln beschäftigt sich dieser umfassend mit der Geschichte der Domstadt und des gesamten Rheinlands. Gegenwärtig ist der Historiker als Professor am Institut für Geschichte der Julius-Maximilians-Universität zu Würzburg tätig.

Fazit der Redaktion von koelnmagazin.info

Der Geschichtsband präsentiert wissenschaftliche und allgemeinverständliche Informationen aus den Bereichen Bildung, Kultur, Wirtschaft, Soziales, religiöses Leben und Politik. Zusammen ergeben die verschiedenen Bereiche ein umfassendes Bild vom Leben in Köln zur Zeit des 17. Jahrhunderts.

Alina Dietloff

Hans-Wolfgang Bergerhausen
Geschichte der Stadt Köln:
Köln in einem eisernen Zeitalter
(1610-1686)
Greven Verlag Köln
457 Seiten, 26,7 x 17,3
ISBN: 978-3-7743-0449-9
EUR 60,00

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Koeln-Magazin.info berichtet in Stadtgeschichte-Spezial über "Bewegte Zeiten: 2000 Jahre Köln". Einen passenden Beitrag auf Koeln-Magazin.info zu Köln im Dreißig Jährigen Krieg ...hier

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