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Laufen am Kölner Rheinufer – Südbrücke, Poller Wiesen, Oberländer Werft

Nicht viele Städte bieten eine so schöne Kulisse zum Laufen wie Köln mit seiner Mischung aus Moderne und Altertum (Foto: Louise Fiedel)

von Louise Fiedel

Eine wunderbare Szenerie bietet die Laufstrecke entlang des Rheins. Vor allem in den frühen Abend- oder Morgenstunden während der Morgen- oder Abenddämmerung ist diese Strecke ein absoluter Genuss. Der folgende Artikel stellt eine Strecke von ca. 6,5 km vor. Wer auf eine höhere Kilometerzahl kommen möchte, sollte am besten mehrere Runden laufen, da die Strecke schlecht auszuweiten ist. Alternativ kann man an der Severinsbrücke starten und enden und den Lauf somit um ca. 2 Kilometer erweitern. Die Wege sind hauptsächlich asphaltiert, hier sollten Schuhe mit guter Dämpfung getragen werden.

Start- und Zielpunkt des Laufs ist der Treppenaufstieg an der linksrheinischen Seite der Südbrücke (Foto: Winand/Koeln-Magazin.info)
Direkt zu Beginn gibt es ein paar Stufen als Warm Up (Foto: Louise Fiedel)

Der Lauf beginnt an der linksrheinischen Seite der Südbrücke am Agrippinaufer. Hier müssen ein paar Stufen genommen werden, bevor es über den Rhein weitergeht – ein gutes Kardiotraining zum Start. Hat man es über die Brücke geschafft, geht es wieder ein paar Stufen hinab und rechts ab entlang der Poller Wiesen. Es geht ein langes, aber wunderschönes Stück geradeaus und man folgt dem Rhein nun für ca. 2,5 km. Da die Strecke nicht beleuchtet ist, kann man bei schlechten Lichtverhältnissen alternativ einen parallel laufenden Weg über die Alfred-Schütte Allee in den Weidenweg joggen, der durch Straßenlaternen beleuchtet wird.

Parallel zum unbeleuchteten Rheinufer besteht die Möglichkeit, einen beleuchteten Weg entlang der Straße zu laufen (Foto: Louise Fiedel)

Hinter dem Campingplatz der Stadt Köln geht es ein kleines Stück links ab, um auf die Autobahnbrücke der A 4 (Rodenkirchener Brücke) zu gelangen. Der Zubringer, der ausschließlich für Radfahrer und Fußgänger angelegt ist, bringt ein paar Höhenmeter mit sich, die Steigung ist allerdings mäßig und kann entspannt angegangen werden. Über die Brücke geht es nun ungefähr 1,5 km in Richtung Rodenkirchen. Lohnend ist ein kurzer oder auch längerer Blick nach rechts, um den Kölner Dom betrachten zu können. Vor allem in der Dämmerung erhält man einen unvergleichlichen Anblick: den Dom in seiner Gänze in romantische Beleuchtung gehüllt, die auf dem Wasser des Rheins reflektiert wird.

Nichts für schwache Nerven, aber die Rodenkirchener Brücke muss überquert werden. Parallel zur Autobahn gibt es einen Fußgängerüberweg (Foto: Louise Fiedel)

Mit dem Dom im Blick geht es weiter den Rhein entlang – zurück zum Start- und Zielpunkt. Die Brücke hinab führt die Strecke vom Heinrich-Lübke-Ufer zum Oberländer Ufer. Parallel zum Weg entlang der Straße kann man auch hier direkt am Rhein entlang laufen, allerdings ist auch dieser Weg nicht beleuchtet. Die letzten 2,5 km können angetreten werden, schnurgeradeaus geht es zurück zur Südbrücke, die dazu einlädt, in die zweite Runde zu starten.

Die ca. 2,5 km zwischen Südbrücke und Rodenkirchener Brücke entlang des Rheins führen über einen asphaltierten Weg (Foto: Winand/Koeln-Magazin.info)

Die Strecke ist durchgehend asphaltiert, sodass man besonders viel Augenmerk auf eine gute Schuhwahl legen sollte. Beim Joggen tragen die Gelenke wie Hüfte, Knie und vor allem die Fußgelenke das Zwei- bis Dreifache des Körpergewichts. Das Laufen auf reinem Asphalt erfordert vor allem eine hohe Dämpfung des Laufschuhs, damit die Schritte so gut wie möglich abgefangen werden.

Da die Strecke durchgehend asphaltiert ist, nutzen viele Läufer hier die Gelegenheit, über die Wiese zu laufen und die Gelenke etwas zu schonen (Foto: Louise Fiedel)

Strecken-Fakten

  • Länge: ca. 6,5 km
  • Boden: Asphaltstrecke
  • Sonne/Schatten: überwiegend sonnig
  • Beleuchtung: nur auf parallel laufenden Wegen entlang der Straße
  • Belebtheit: eher wenig belebt

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