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Laufen in Stadtwald und Umgebung

von Louise Fiedel

Wer im Stadtwald joggen geht, sollte ein gewisses Maß an Orientierung  mitbringen, denn „die eine Strecke“ gibt es hier nicht. Langstreckenläufer können sich auf den verschiedenen Wegführungen austoben. Wer gerne „die eine“ lange Strecke läuft, muss hier allerdings über den Stadtwald hinauslaufen. Es werden zwei mögliche Strecken vorgestellt:

Bereits die ersten Meter im Stadtpark machen Spaß. Start- und Zielpunkt befinden sich an der Ecke Dürener Straße/Gürtel (Foto: Louise Fiedel)

1. Stadtwald – Adenauerweiher (ca. 5 km)

Die Militärringstraße kann an einer Ampel überquert werden, wenn man leicht von der Strecke abweicht. Vom Adenauerweiher kommt man über eine Verkehrsinsel über die Dürener Straße zum Decksteiner Weiher (Foto: Louise Fiedel)

Der Lauf beginnt an der Ecke Lindenthalgürtel/Dürener Straße am Eingang zum Stadtwald. Zu Beginn hält man sich rechts und läuft auf dem Kies-/Schotterweg quasi parallel zum Stadtwaldgürtel. Nach ca. 200 Metern geht es leicht rechts ab in eine weite Kurve, die über die Kitschburgerstraße wieder gerade durch den Wald führt. Hier gilt es ein paar Höhenmeter gutzumachen, die Steigung ist aber mäßig und auch für Anfänger gut zu meistern. Man folgt dem Weg so lange „geradeaus“, bis man an die Militärringstraße gelangt, die überquert werden muss. Hier befindet man sich bereits auf direktem Weg zum Adenauerweiher. Dort angekommen, hat man bereits über 2 Kilometer hinter sich gebracht.

Noch einmal links ab und man hat es nach 2,5 km bis zum Adenauerweiher geschafft <br>(Foto: Louise Fiedel)

Am Heinrich-Stevens-Weg geht es parallel zum Weiher links ab bis zur Dürener Straße. Noch ein Mal links abgebogen, geht es zurück in Richtung Stadtwald – hier kann man bis zur Kreuzung Dürener Straße/Militärringstraße ein kleines Stück durch ein wunderschönes Waldstück mit Lichtung laufen. Darauf folgt man der Hauptverkehrsstraße ein kurzes Stück, bis man wieder in den Stadtwald abbiegen kann (links). Nach ca. 300 Metern geht es scharf rechts ab auf die letzten 1,5 Kilometer. Wir folgen der Wegführung so, dass wir auf den Kahnweiher zulaufen, den wir über eine kleine Brücke überqueren, sodass wir wieder auf unseren Start- und gleichzeitig Zielpunkt zulaufen.

Den Rückweg Richtung Stadtpark kann man teilweise parallel zur stark befahrenen Dürener Straße durch romantische Waldstücke und über wunderschöne Lichtungen zurücklegen<br>(Foto: Louise Fiedel)

Die beschriebene Strecke ist individuell variierbar. Es führen viele verschiedene Wege zum Adenauerweiher und auch wieder zurück zum Stadtwald. Viele Kurven und unebene Wege eignen sich für einen entspannten Dauerlauf – perfekt, um den Alltag hinter sich zu lassen.

Strecken-Fakten

  • Länge: ca. 5 km
  • Boden: Waldboden, Asphaltstrecke
  • Sonne/Schatten: überwiegend schattig
  • Beleuchtung: keine
  • Belebtheit: tagsüber sehr belebt

2. Stadtwald – Adenauerweiher – Decksteiner Weiher (ca. 12 km)

Mitten in Köln in dieser idyllischen Landschaft zu laufen, macht besonders viel Spaß (Foto: Louise Fiedel)

Natürlich kann der Ausdauerläufer die oben beschriebene Runde auch mehrfach laufen, um auf eine gewisse Kilometerzahl zu kommen. Viele Läufer empfinden dies allerdings als langweilig und joggen lieber „größere Runden“. Hier eine Strecke von ca. 12 km:

Auch hier beginnt der Lauf am Eingang zum Stadtwald, Ecke Lindenthalgürtel/ Dürenerstraße.  Man folgt dem Weg wie oben beschrieben immer der äußeren Wegführung entlang, zunächst über die Kitschburgstraße und im weiteren Lauf (nach ca. 2 km vom Startpunkt) über die Militärringstraße in Richtung Adenauerweiher. Die Idylle am Weiher kann man gut nutzen, um ein kleines Stretching einzulegen. Es folgen noch gute 10 Kilometer, warme und gedehnte Muskeln beugen Verletzungen vor.

Am Adenauerweiher lohnt es sich, eine kleine Pause zu machen und eine Stretchingeinheit einzulegen (Foto: Louise Fiedel)

Auch hier geht es wie oben weiter, den Heinrich-Stevens-Weg entlang bis zur Dürenerstraße. Auch hier biegen wir links ab, laufen aber nicht zurück in den Stadtwald, sondern biegen nach ca. 100 Metern direkt wieder rechts ab, um in ein Grünstück zu laufen. Die Strecke führt geradeaus über Bahnschienen bis zur Bachemer Landstraße (4 km), in die wir rechts abbiegen. Am „Haus am See“ biegen wir rechts ab, um unseren Lauf um den Decksteiner Weiher fortzuführen. Nachdem man sich bis hierhin gut warmgelaufen hat, kann man die geraden Strecken jetzt für ein Intervalltraining nutzen oder gemütlich weiter laufen und die Natur genießen.

Die geraden Strecken am Decksteiner Weiher eignen sich zum Intervalltraining<br>(Foto: Louise Fiedel)

Es geht weiter über die Gleueler Straße, einmal komplett um den Weiher herum, zurück bis zur Dürener Straße, an der wir nun rechts abbiegen (hier sind 10 km geschafft), um den Endspurt anzutreten. Das letzte Stück führt im Stadtwald bis zum Kahnweiher und von dort wieder zum Start- und Zielpunkt.

Kahn fahren – der Stadtpark bietet viele Möglichkeiten (Foto: Louise Fiedel)

Egal in welchem Tempo man den Lauf angetreten ist, 12 km sind eine weite Strecke. Nach der Laufeinheit sollte man sich ausgiebig dehnen, damit die Muskeln sich auf Dauer nicht verkürzen. Außerdem sollte man bei Strecken ab 10 Kilometer darüber nachdenken, Wasser mit auf den Lauf zu nehmen, um dem Körper genügend Flüssigkeit zuzuführen.

Extra-Tipp: Wer durch das Joggen Gewicht reduzieren möchte, sollte bis zu eineinhalb Stunden nach der Sporteinheit keine Nahrung zu sich nehmen. Wasser ist natürlich erlaubt – und erwünscht.

Strecken-Fakten

  • Länge: ca. 12 km
  • Boden: hauptsächlich Wald- und Feldwege
  • Sonne/Schatten: sonnig
  • Beleuchtung: keine
  • Belebtheit: tagsüber sehr belebt

Kommentare

Erika Schupp, 14.10.2012 11:51:
super Wegbeschreibungen, bin diese Strecken schon mehrfach gelaufen, man ist nie allein. Es sind viele Läufer unterwegs, dass schöne ist man kennt sie ihrend wann.

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