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Der Kölner Dom

Das Wahrzeichen Kölns: Der Kölner Dom (Foto: Driever / koeln-Magazin.info)
Das Wahrzeichen Kölns: Der Kölner Dom

Domplatte 
50667 Köln
Öffnungszeiten: November-April: Mo–So 6 Uhr–19.30 Uhr / Mai-Oktober: Mo-So 6 Uhr-21 Uhr
Während der Gottesdienste ist eine Besichtigung nicht möglich

Führungen
Tel. 0221-17940-555 (Herr Sperner oder Frau Vogel)
Hohes Dach: Mo–Fr 16 Uhr, Sa 10 Uhr
Eintrittspreis (Gruppe max. 17 Personen): Mo–Do 105 Euro, Fr–Sa 135 Euro
Buchung 3 Monate im Vorraus
Schatzkammer: täglich zwischen 10 Uhr und 16.30 Uhr
Eintrittspreis: Mo–Fr 80 Euro Gruppe max. 15 Personen), 105 Euro (Gruppe max. 20 Personen) und 130 Euro (Gruppe max. 25 Personen), Sa–So 90–140 Euro
Glocken: auf Anfrage, jeweils 18 Uhr
Eintrittspreis Gruppe mind. 10, max. 17 Personen): 10 Euro
Grabung: Mo–Fr ab 16 Uhr, Sa ab 10 Uhr
Eintrittspreis (Gruppe max. 20 Personen): Mo–Do 80 Euro, Fr–Sa 120 Euro
Führungen (Innenraum des Doms)
Mo–Sa 11–12.30 Uhr, 14 Uhr, 15.30 Uhr, So 14 Uhr, 15.30 Uhr
Eintrittspreis: 5 Euro p.P., ermäßigt 3 Euro p.P.
www.domforum.de

redaktion@koelner-dom.de
www.koelner-dom.de

Der Kölner Dom ist das Wahrzeichen Kölns, größte Kirche, Postkartenmotiv und Peilmarke für verirrte Fußgänger zugleich.

Ähnlich wie der Eiffelturm in Paris, so gehört der Kölner Dom zu den Wahrzeichen, die so mit ihrer Stadt verwachsen sind, dass man den Eindruck erhält, sie seien „schon immer“ da gewesen.

In der Tat steht der Dom schon sehr lange an seinem Platz, wenn auch nicht von Anfang an so imposant wie heute.Schon bevor der Kölner Dom gebaut wurde, standen an seiner Stelle diverse Kirchen. Die erste, von der man weiß wie sie aussah, war der 870 vollendete karolingische Dom.

Pilgern zum Kölner Dom

Nach einem Brand des Alten Doms holte Erzbischof Konrad von Hochstaden den Baumeister Gerhard von Ryle (Meister Gerhard) nach Köln. Er setzte den Plan durch, die Kathedrale im gotischen Stil zu errichten.

1164 wurden die Reliquien der Heiligen Drei Könige durch Erzbischof Rainald von Dassel nach Köln gebracht. Daraufhin gewann der Dom schlagartig an Bedeutung.

Bevor man 1248 mit dem Bau des gotischen Doms beginnen konnte, brannte der Alte Dom vollkommen ab. 1322 wurde dann der gotische Chor eingeweiht. Der Schrein der Heiligen Drei Könige wurde in dem Neuen Dom untergebracht.

1530 wurde der Bau am Kölner Dom aufgrund Geldmangels und Desinteresses eingestellt. Er diente ab 1794 u.a. als Lagerraum, bis er schließlich 1801 wieder als Gotteshaus geweiht wurde.

Schon damals hatten die Kölner ein ganz besonderes Verhältnis zu ihrem Dom, und so schlossen sich einige Kölner Bürger zum Zentral-Dombau-Verein zusammen. Zusammen mit Preußen brachten sie 1842 das Geld zum Weiterbau der katholischen Kirche auf.

1880 erstrahlte der Kölner Dom in neuem Glanz, wurde aber dann im Zweiten Weltkrieg von vierzehn Fliegerbomben getroffen. Mit viel Glück überstand er die Angriffe und wurde in jahrelanger Arbeit wiederhergestellt.

Der Altar des Doms

Heute misst der Kölner Dom 144 m bei einer Innenhöhe im Mittelschiff von 43, 5 m. Das Fundament besitzt eine Tiefe von 17 m. Damit handelt es sich um die viertgrößte Kirche der Welt.

Der Besucher kann Fenster bestaunen, die z.T. noch aus dem Mittelalter stammen. Im 19. und 20. Jahrhundert kamen aber auch neue Fenster hinzu. Die Glasmalereien beinhalten zu 95 Prozent noch die Originalsubstanz.

Neben dem Schrein der Heiligen Drei Könige gibt es viele berühmte Werke im Kölner Dom zu sehen. In der Domschatzkammer z.B. liegt der Domschatz. Seit Herbst 2000 wird er in den historischen Kellergewölben des 13. Jahrhunderts an der Nordseite des Doms ausgestellt.

Die Außenskulpturen am Kölner Dom sind aus Kalkstein. Die Arkadenbögen z.B. zeigen eine bunt gemischte Gesellschaft aus Altem und Neuem Testament, Propheten ebenso wie Heilige und Engel. Außerdem gibt es einige berühmte Persönlichkeiten aus Köln zu bestaunen.

Vom Portal aus dem 14. Jahrhundert ist heute nur noch das Tympanon original, die andern Figuren sind schnöde Abgüsse der kostbaren Originale.

Bis heute wird der Kölner Dom ständig restauriert. Umwelteinflüsse wie Abgase und Witterung "nagen" an seinem Äußeren. Der Dom wird daher als die "ewige Baustelle" Kölns bezeichnet.

Das neue Mosaikfenster im Dom

Kommentare

Alice, 22.05.2016 16:07:
Ich habe nach 39 Jahren erstmalswieder Köln besucht und bin entsetzt über den Zustand des Bereichs um den Dom und über den äußeren Zustand des Doms selbst. Der ist ja gar nicht zu finden, wenn man nicht seine Türme sieht! Zugebaut und eingemauert mit moderner Billigarchitektur bzw. herangepflastert mit höher gelegtem Billigpflaster. Respektlos ist man dem Dom auf die Pelle gerückt in 39 Jahren. Kein Respekt vor diesem einstmals prachtvollen Monument. So eine verdreckte Dom-Fassade habe ich noch nie gesehen, weder im In- noch im Ausland. Und drumherum lauter Ausländer, dunkle Gesichter, Bumsbässe, besetzte Treppenstufen. rumorende Autos.
Nie wieder Köln. Pfui Teufel. Was ist mein Frankfurt für eine saubere Stadt dagegen.
Steve Dretar, 21.02.2012 15:22:
What time is your Ash Wednesday service?

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