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Der Start des 11. Ford Köln-Marathons © Norbert Wilhelmi / Köln Marathon GmbH

Ganz Köln läuft

Seit 1997 gehört die Kölner Marathonveranstaltung zum festen Sportprogramm der Stadt. Jährlich steigende Aktiven- und Zuschauerzahlen garantieren immer wieder Stadtfest-Atmosphäre und Spitzenleistungen in der Rheinmetropole.

Die Rheinmetropole zu Fuß durchqueren. Das ist sicher eine interessante Variante der Stadtbesichtigung. Wenn man allerdings Altstadt, Rheinufer und Vororte Kölns im Lauftempo über exakt 42,195 Kilometer bewältigt, kann das zu einer besonders anstrengenden Stadttour werden. Aber die Mühe ist es wert: Der drittgrößte Marathon Deutschlands ist für Lauf-Freaks aus aller Welt nun schon seit 14 Jahren eine außergewöhnliche Sportveranstaltung.

Spaß am Laufen für die ganze Bevölkerung

Im Oktober 1997 versammelten sich zahlreiche Läufer und Inlineskater zum ersten Mal für die 42 km-Tour durch Köln. Professionelle Läufer und Stars der Marathonszene, aber auch Hobby-Läufer, Senioren-Laufgruppen, Jugend-Lauftreffs und Vereinssportler nahmen die Strecke in Angriff.

Unter dem Motto „Ganz Köln läuft“ wollten die Veranstalter eine ganze Stadt in Bewegung bringen. Der Spaß am Sport und an der gemeinsamen sportlichen Betätigung sollte durch die Marathonveranstaltung von der breiten Masse entdeckt werden. Diesen Anspruch erfüllt der Köln-Marathon nun seit über einem Jahrzehnt. Rund 25.000 Läufer und 700.000 Zuschauer geben dem Lauf-Ereignis jedes Jahr Anfang Oktober ein buntes Gesicht mit besonderem Flair.

Vielfältiges Laufprogramm

Ein generations- und leistungsübergreifendes Laufangebot zeichnet den Köln-Marathon aus. Neben der normalen Marathondistanz kamen im Laufe der Jahre immer neue Disziplinen dazu. Seit 2006 kann auch ein Halbmarathon über 21,0975 km gelaufen werden. Außerdem gibt es für die ganz „Harten“ verschiedene Ultra-Wettbewerbe, wie den 63 km-Lauf und den 84 km-Lauf. Man glaubt es kaum, aber manche Läufer begeben sich freiwillig auf eine Distanz von 105 km. Auch diese Strecke gehört zum Marathonprogramm.

Walker kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Im KölschWalk-Programm können sie Teile der Marathonstrecke „erwalken“. Außerdem gibt es noch spezielle Wertungen für Inlineskater und Handbiker. Auch die Kleinen können am Marathonerlebnis teilhaben. Spezielle KinderLauf-, SchulMarathon- und Staffel-Kategorien warten auf sportbegeisterte Kids.

Läufer auf der Deutzer Brücke © Norbert Wilhelmi / Köln Marathon GmbH

Streckenplan und Volksfeststimmung

Seit einigen Jahren befinden sich Start und Ziel des Marathons in Köln-Deutz. Von da aus geht es über den Rhein durch die Innenstadt, am Dom vorbei in die Altstadt und am Rheinufer entlang. Abwechselnd kommen jährlich verschiedene Vororte Kölns in den Genuss, die Marathonstrecke zu beherbergen. Den Streckenplan für das Jahr 2010 finden Sie hier.

An der Marathonstrecke herrscht Volksfeststimmung. An zahlreichen Ständen und auf Bühnen wird den Zuschauern ein abwechslungsreiches Show-Programm geboten. Die Bandbreite reicht von musikalischen Darbietungen, über Werbekampagnen der Hauptsponsoren bis hin zu Vorstellungen von Sportarten und Gewinn- und Rateshows. Dieses Jahr gibt es 14 Hotspots mit Musik und Moderation. Die Stimmung bei diesen Veranstaltungen überträgt sich rasant auf die Zuschauer am Streckenrand, die sowohl Marathon-Stars als auch die „Nachzügler“ frenetisch anfeuern.

Sieger Daniel Too © Norbert Wilhelmi / Köln Marathon GmbH

Stars der Laufszene

Der Köln-Marathon ist auch vom professionell-sportlichen Gesichtspunkt eine Top-Adresse. Zahlreiche internationale Laufstars treten jährlich die Reise nach Köln an. Allen voran ist die Laufnation Kenia immer bestens vertreten. Während in den ersten beiden Jahren noch die deutschen Stars Stephan Freigang und Carsten Eich die Männer-Konkurrenz gewinnen konnten, beherrschen seit 1999 die Kenianer das Feld. Fast alle Siege bis zum Jahr 2009 gingen seitdem in das afrikanische Land. Nur 2006 wurde die kenianische Serie vom Äthiopier Tereje Wodajo unterbrochen.

Bei den Damen sieht das Siegerbild etwas anders aus. Zwar gewann 2003 mit Thegla Loroupe der absolute kenianische Langstreckenstar, ansonsten wird die Frauenwertung jedoch größtenteils durch deutsche Siege dominiert. Claudia Dreher vom Ihleläufer Burg e.V. konnte 2002, 2004 und 2005 bereits drei Mal die Marathonkrone in Köln für sich gewinnen. Eine andere deutsche Spitzenläuferin schloss sich ihr 2006 an. In diesem Jahr gewann Luminita Zaituc die Konkurrenz. Im Jahr 2007 wagte sich der Star des deutschen Langstreckenlaufs zum ersten Mal auf die Marathonstrecke. Sabrina Mockenhaupt, seit einigen Jahren die unangefochtene Spitzenläuferin Deutschlands über 3.000, 5.000 und 10.000 Meter, lief in Köln den ersten Marathon ihrer Karriere – und lief 2007 und 2009 als erste durch das Ziel.

Daniela Steins

Am Rande der Strecke © Norbert Wilhelmi / Köln Marathon GmbH

Köln-Marathon Fakten

Veranstalter

Kölner Verein für Marathon e.V.
und
Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH
Aachener Str. 701
50933 Köln
Telefon: 0221 - 33 77 73-11
Telefax: 0221 - 58 94 233
Homepage: www.koeln-marathon.de

Marathon-Hotline

Tel.: 0221 80195566
Tel.: 0221 80261500
Tel.: 022180195405

ab 2.10.: 9.00-18.00 Uhr
ab 3.10.: 7.00-19.00 Uhr

Auskunft zu Fahrzeiten, Fahrplänen und Sondereinsatzzeiten der Busse und Bahnen in Köln

Tel.: 01805 504030

Fotodienst

Das Team von Marathonphotos.com hält die Momente auf der Marathonstrecke und im Ziel fest. Ein persönliches Zielfoto bzw. Zieleinlaufvideo kann wenige Tage nach der Veranstaltung im Internet angesehen und bestellt werden.

Anmeldung


Teilnahmeberechtigt sind alle Läufer der Jahrgänge 1992 und älter (ab 18. Lebensjahr). Infos zur Anmeldung (Deadline ist der 2.10.)


Praktische Informationen

  • Die gesamte Strecke sowie der Start-/Zielbereich wird von Sanitätsdiensten überwacht und ärztlich betreut.
  • Umkleidemöglichkeiten finden sich nahe der Marathonmesse im Nachzielbereich, warme Duschen stehen ebenfalls im Bereich der Messehallen nahe der Garderobe zur Verfügung.
  • Die Zeitmessung erfolgt ausschließlich mit dem RealTime ChampionChip von Mika timing. Eine Teilnahme ist nur mit einem ChampionChip möglich.

Siegerehrung

Alle Teilnehmer, die in der vorgegebenen Zeit die Ziellinie überqueren, bekommen bei Zieleinlauf eine Medaille überreicht.

Eine finale und offizielle Urkunde mit Zeitangabe und Platzierung lässt sich ca. zwei Wochen nach der Veranstaltung im Internet ausdrucken.

Die Siegerehrung der schnellsten Athletin und des schnellsten Athleten erfolgt nach Zieleinlauf der entsprechenden Personen auf der Bühne im Zielbereich.

Startzeiten (Änderungen vorbehalten)

  • 08:00 Uhr 10km-Lauf
  • 08:45 Uhr Halbmarathon, diverse Starts
  • 10:40 Uhr Inlinemarathon - Kategorie "Speed/Teams" Frauen
  • 10:42 Uhr Inlinemarathon - Kategorie "Speed/Teams" Männer
  • 10:43 Uhr Inlinemarathon - Kategorie "Fitness", 2 Startblöcke
  • 11:15 Uhr Handbikemarathon, erst Liegebike, dann die offene Klasse
    Knie- und Sitzendbiker
  • 11:30 Uhr Marathon, diverse Starts inkl. Schulmarathon und Kulturstaffeln

Geschichte des Köln Marathons

Erstmals ausgetragen: 5. Oktober 1997

Streckenrekorde:

Männer: 2:08:36, Evans Kipkusgei Ruto (KEN), 2009

Frauen: 2:27:27, Angelina Kanana (KEN), 1997

Siegerliste des Köln-Marathons
3. Oktober 2010

4. Oktober 2009

5. Oktober 2008
Bowel Francis Kipkoech (KEN) 2:14:15

Evans Kiposgei Ruto (KEN) 2:08:36

Sammy Kurgat (KEN) 2:10:01
Katharina Heinig (GER) 2:46:05

Sabrina Mockenhaupt (GER) 2:30:12

Robe Tola Guta (ET) 2:29:36
7. Oktober 2007
Daniel Too (KEN) 2:11:05Sabrina Mockenhaupt (GER) 2:29:33
8. Oktober 2006Tereje Wodajo (ETH) 2:11:18Luminita Zaituc (GER) 2:28:24
11. September 2005Joseph Kadon (KEN) 2:11:55Claudia Dreher (GER) 2:31:43
12. September 2004James Rotich (KEN) 2:10:22Claudia Dreher (GER)2:32:04
5. Oktober 2003Benjamin Rotich (KEN) 2:12:05Tegla Loroupe (KEN) 2:33:48
6. Oktober 2002Ernest Kipyego (KEN) 2:10:52Claudia Dreher (GER) 2:31:30
7. Oktober 2001Simon Lopuyet (KEN) 2:11:56Judy Kiplimo (KEN) 2:31:07
1. Oktober 2000Benson Lokorwa (KEN) 2:15:51Ma?gorzata Soba?ska (POL) 2:28:41
3. Oktober 1999Benson Lokorwa (KEN) 2:11:49El?bieta Jarosz (POL) 2:34:23
11. Oktober 1998Carsten Eich (GER) 2:10:55Ma?gorzata Soba?ska (POL) 2:29:39
5. Oktober 1997Stephan Freigang (GER) 2:11:58Angelina Kanana (KEN) 2:27:2

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