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St.Maria im Kapitol

St. Maria im Kapitol

Kasinostraße
50676 Köln
Öffnungszeiten: Mo–Sa 9–18 Uhr, So 11.30 Uhr–17 Uhr, während der Gottesdienste ist keine Besichtigung möglich
www.maria-im-kapitol.de

Fast versteckt in engen Häuserzeilen nahe dem Heumarkt, mit einem kleinen ruhigen Platz vor dem Chor, findet sich die romanische Kirche St. Maria im Kapitol.

St. Maria im Kapitol wurde zwischen 1040 und 1065 errichtet und  gehört zu einem der schönsten Beispiele romanischer Baukunst.

Zum Hausmeiersitz gehörte auch eine Kirche, ein ferner Vorgängerbau der heutigen, in der 717 Plektrudis, die Stiefmutter Karl Martells beerdigt wurde.

Aus dem kleinen Kirchlein wurde unter Erzbischof Bruno (953–965) ein gut ausgestattetes Nonnenkloster. Die Benediktinerinnen vergrößerten die Anlage rasch.

Erst zwei Jahrhunderte später initiierte Äbtissin Ida den Bau, der noch heute zu bewundern ist.

Für Köln war es ein Glück, dass neben der tatkräftigen Ida auch ihr Bruder Hermann (1036–1056) als Erzbischof das geistliche und weltliche Leben entscheidend mitbestimmte.

Nun entstand eine große Kirche. Die Geburtskirche Christi in Bethlehem diente als Vorbild.

Die Geburtskirche ist nur wenig breiter als das Schiff von St. Maria im Kapitol. Ihre drei kleineren Konchen passen fast exakt in den inneren Säulengang der Kölner Kirche.
Im Zweiten Weltkrieg kam es zu schweren Zerstörungen. Eine Teilrekonstruktion St. Marias im Kapitol wurde nötig.

Bei Grabungen nach dem Zweiten Weltkrieg stieß man auf die Reste eines römischen Tempels. Diese gaben St. Maria im Kapitol ihren Namen. Der römische Tempel war nämlich den Kapitolinischen Gottheiten Jupiter, Juno und Minerva geweiht.

 

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