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Die Glaspyramide macht die antike Badestätte sichtbar

Mikwe (Judenbad)

Rathausvorplatz
50667 Köln
www.museenkoeln.de

Öffnungszeiten:
Di-So 10-17 Uhr
Der Eintritt ist frei

Gegen Hinterlegung des Personalausweises erhält man den Schlüssel an der Kasse des Praetoriums.

Da die Mikwe nur eine begrenzte Anzahl von Personen aufnehmen kann, wird eine Reservierung dringend empfohlen.
Tel. 0221/ 221- 22394

Fast verschwunden ist das alte Judenviertel in Köln. Was Ieoh Ming Pei in großem Stil in den Hof des Pariser Louvre setzte, steht in kleinerer Ausführung vor dem Kölner Rathaus. Aber was in der Seine-Metropole nur einen profanen Eingang überdacht, das schützt in Köln ein über achthundertjähriges Kultbad: die jüdische Mikwe.

Die jüdische Gemeinde baute ihre Mikwe tief in den Boden, um an das Grundwasser, „lebendes Wasser“, zu kommen, das für rituelle Waschungen unabdingbar war. Die heute zu bewundernde Treppenanlage mit Vorraum und Umkleidenische in der Mikwe entstand, wohl als Nachfolgemodell einer älteren Anlage, im Jahr 1170. Noch heute ändert sich der Grundwasserspiegel in sechzehn Meter Tiefe. Je nach dem Wasserstand des Rheins, „lebt“ das Wasser also noch.

Den Schlüssel zu dem rituellen Tauchbecken erhält man an der Kasse des Praetoriums, Kleine Budengasse 2 gegen hinterlegen des Personalausweises. Beim Verlassen der Anlage sollte man darauf achten, nach später eingestiegenen Neugierigen Ausschau zu halten, um diese nicht versehentlich einzuschließen.

 

Kommentare

Katja, 01.09.2016 15:28:
Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte beachten Sie, dass die Mikwe wegen Bauarbeiten zum Bau der Archäologischen Zone/Jüdisches Museum z.Z. geschlossen ist. Ihre Website sollte dementsprechend geändert werden.
Viele Grüsse,

Katja Kliemann
Archäologische Zone/Jüdisches Museum

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