News Details

Anzeige
03.12.17

3. Kölner Menschenrechtsforum über Fake News

Amnesty International: Bedrohen Fake News Demokratie und Menschenrechte? Mit Gesprächen, kurzen Filmen und Live-Schaltungen wird nach Antworten und Handlungsmöglichkeiten gesucht

 

Für eine freie Meinungsbildung und einen konstruktiven gesellschaftlichen Diskurs braucht es vielfältige, gut recherchierte und korrekte Informationen. Bewusst gestreute Falschmeldung – also Fake News – sind das genaue Gegenteil davon. Diese massenhafte, computergestützte und teilweise automatisierte Verbreitung von solchen und „alternativen Wahrheitsgebilden“ hat vor allem in den sozialen Netzwerken stark zugenommen. Die Bundesregierung warnt davor, dass Fake News eine „große Gefahr für das friedliche Zusammenleben einer freien, offenen und demokratischen Gesellschaft“ darstellen.

Was aber sind Fake News genau? Was ist daran neu? Was bewirken sie? Wo liegen die Gefahren, wo die konkreten Herausforderungen für Menschenrechte, demokratische Prozesse und Institutionen? Und was lässt sich wirksam gegen Fake News tun? Mit Gesprächen, kurzen Filmen und Live-Schaltungen suchen wir nach Antworten und Handlungsmöglichkeiten.

Unter anderem mit folgenden Gästen:

Sam Dubberley (Manager des Digital Verification Corps von Amnesty International.), Mike Karst (Amnesty-Themenkoordinationsgruppe „Menschenrechte im digitalen Zeitalter“), Wolf-Dieter Rühl (Forschungsleiter „Measuring Fake News“, Stiftung Neue Verantwortung), Elfi Scho-Antwerpes (Bürgermeisterin der Stadt Köln), Karolin Schwarz (Social-Media-Redakteurin und Journalistin, Gründerin des Projekts hoaxmap.org; Recherchezentrum CORRECTIV), Frank Überall (Freier Journalist; Professor an der HMKW Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft; Bundesvorsitzender des Deutschen Journalisten Verbands DJV),

Moderation: Murad Bayraktar (Journalist, WDR)

Politisches Gespräch und Kultur
Sonntag, 10.12.2017, 16:00 Uhr
Volkshochschule am Neumarkt im Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße 29-33, Köln

Der Eintritt ist frei  (Amnesty International Köln freut sich über Spenden zur Unterstützung ihrer Arbeit)

Kontakt:
Guido Steinke, Bezirkssprecher AI Bezirk Köln
Mobil-Nr. +49(0)179- 136 57 12, guido.steinke@amnesty-koeln.de

AMNESTY INTERNATIONAL ist eine von Regierungen, politischen Parteien, Ideologien, Wirtschaftsinteressen und Religionen unabhängige Menschenrechtsorganisation. Amnesty kämpft seit 1961 mit Aktionen, Appellbriefen und Dokumentationen für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen auf der ganzen Welt. Die Organisation hat weltweit 2,2 Millionen Unterstützer. 1977 erhielt Amnesty den Friedensnobelpreis.

Links:
www.amnesty-koeln.de





<- Zurück zu: Koeln-Magazin.info - Internet-Magazin für Köln und Umgebung