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22.09.16

Jede Menge Jungtiere: Zootag in Köln

Am 25. September ist Tag der offenen Tür im Zoologischen Garten Köln

„Jamili“ heißt das kleine Okapi und ist die erste Kölner Okapi-Geburt nach neun Jahren Zuchtpause (Foto: Werner Scheurer/Kölner Zoo)

Im Kölner Zoo gibt es in diesem Jahr ungewöhnlich viele Jungtiere zu sehen. In nahezu allen Revieren freuen sich Pfleger und Verantwortliche über tierischen Nachwuchs. Diesen anschauen und dabei einen Blick hinter die Kulissen des Zoobetriebs werfen können Besucher beim „Zootag“, dem jährlichen Tag der offenen Tür. Dieser findet am Sonntag, den 25. September 2016 von 9 bis 18 Uhr statt. Geboten werden Extraführungen und Infostände rund um die Zooarbeit.

Jede Menge Tierkinder
Den Auftakt im Jahr der Jungtiere machte die Große Ameisenbärin „Guapa“. Sie brachte im Februar den kleinen „Falin“ zur Welt. Anfangs klammerte er sich im Fell der Mutter fest. Heute nutzt er eigenständig die volle Breite seines Geheges. Mitte März wurde „La Min Kyaw“ geboren. Der verspielte Elefantenbulle ist überaus aktiv und kann seine vier Beine nur selten still halten. Daher haben ihm die Tierpfleger den Spitznamen „Speedy“ gegeben. Ebenfalls im März kam Gorilla-Männchen „Kiano“ zu Welt. Er wiegt rund 3 Kilogramm und beginnt mit den ersten Rutsch- und Kletterpartien im Urwaldhaus für Menschenaffen. Auch die ersten Zähnchen sind schon da.

Auch dieser kleine Elefantenbulle wurde in diesem Jahr im Kölner Zoo geboren (Foto: Werner Scheurer/Kölner Zoo)

Im Frühling gab es Nachwuchs bei den Afrikanischen Zwergziegen und Schwarzbunten Niederungsrindern. In den Sommermonaten kamen Jungtiere bei Impalas, Bucharahirschen, Kurzkrallenottern, Onagern, Przewalskipferden und den Paradieskranichen hinzu. Besonders bemerkenswert ist die Geburt von Okapi-Weibchen „Jamili“. Es war die erste Kölner Okapi-Geburt nach neun Jahren Zuchtpause. Die Tragzeit betrug 450 Tage. „Jamili“ bedeutet auf Swahili so viel wie „liebenswert“. Auch im Herbst setzt sich der „tierische“ Geburtenreigen im Kölner Zoo fort. Kürzlich wurden Netzgiraffe „Zawadi“ und Poitou-Esel „Jacques“ geboren.   

Der Kölner Zoo bietet beim diesjährigen Zootag Sonderrundgänge hinter die Kulissen von Hippodom, Tropenhaus und Elefantenpark. Hier erhalten Besucher gegen einen Aufpreis von 10 Euro  – der Erlös fließt in die Artenschutzprojekte des Kölner Zoos – Einblicke in Futterküchen und Technikräume. An Ständen informieren Zoomitarbeiter zudem über die Biologie der Tiere, die tägliche Zooarbeit und die zahlreichen Forschungs- und Artenschutzprojekte. Besucher erfahren zum Beispiel, wie anhand der Urinprobe einer Elefantenkuh der Zyklus bestimmt werden kann und welche Auswirkungen dies auf das tägliche Tier-Management hat. Außerdem erklärt der Zoo, wie Zuchtprogramme für bedrohte Arten funktionieren.

Links:
www.koelnerzoo.de





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