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07.12.17

Was kann man von den Kölner Haien in dieser Saison erwarten?

Überlegungen, ob es nach dem Weggang von Trainer Cory Clouston wieder bergauf geht.

(Foto: alswart - Fotolia.com)

 

Anderthalb Jahre war er dabei, seit dem 20.11.2017 nicht mehr: der bisherige Trainer des Eishockey-Teams Kölner Haie, Cory Clouston. Aktuell befinden sich die Haie auf dem zehnten Platz in der Tabelle (Stand 26. November 2017) hinter der Düsseldorfer EG und vor dem ERC Ingolstadt. Da dies nicht berauschend ist und die Haie weitaus andere Ambitionen haben, wurde entschieden, dass ein neuer Trainer gefunden werden muss, der neue Impulse und Motivation geben kann. Der neue Trainer, Peter Draisaitl, hat viel vor mit den Haien und möchte sie an ihr Leistungslimit bringen. Doch wie stehen die Chancen für die Kölner Haie in dieser Saison?

Mit dem neuen Trainer steigen vermutlich auch die Chancen, sich einen besseren Platz in der Tabelle zu erarbeiten. Dafür soll das Training für das Team gesteigert werden. Dabei ist es nicht nur möglich, in der eigenen Eishalle zu trainieren, sondern es gibt auch Trainingszentren wie beispielsweise das Hockey Trainings Center in Österreich. Neben der Eishalle und allerlei Zubehör bietet dieses Trainingszentrum auch eine Kraftkammer und eine Relaxzone, wo die Spieler sich nach dem Training entspannen können. Es stellt sich jedoch die Frage, warum man für die Trainingseinheiten nach Österreich reisen muss, wenn doch eine Eishalle in der eigenen Stadt zur Verfügung steht?

Nach Ansicht von Experten aus Sportkreisen kann ein Trainingszentrum außerhalb des Wohnortes dabei helfen, dass man sich voll und ganz auf das Training konzentrieren kann. Dort gibt es keine oder zumindest deutlich weniger Fans, die ein Autogramm haben möchten oder andere Dinge, die die Spieler ablenken könnten. Das könnte die Leistung der Spieler steigern und letztendlich zu mehr Siegen  führen. Zusätzlich lernen die Spieler sich auf solchen Reisen besser kennen. Das kann auch das Teamgefühl verbessern.

Die Kölner Haie sollten dringend an ihrer Leistung arbeiten, da die letzten Spiele eher negativ ausgefallen sind. Die Niederlagen gegen München und Iserlohn in der letzten Woche gingen auch an den Haien nicht spurlos vorbei. Umso besser, dass sie nun einen neuen hoch motivierten und professionellen Trainer an ihrer Seite haben, der ihnen hoffentlich zu neuen Siegen verhelfen wird. Es sind noch einige Spiele offen in der Hauptrunde, manche gegen die Obersten in der Tabelle, andere gegen die Unteren. Wenn das Team der Kölner Haie genauso motiviert und leistungsbereit ist wie sein neuer Trainer, dann kann man sich sicher sein, dass ein besserer Platz als der bisherige zehnte für die Kölner Haie möglich ist in dieser Saison.  

Um sich den Weg nach oben zu kämpfen, ist es allerdings entscheidend, dass die Haie die nächsten Gegner, wie beispielsweise die Krefeld Pinguine oder die Schwenninger Wild Wings, bezwingen , damit sie sich den Einzug in die Play-Offs sichern können.

Aktuell liegen die Thomas Sabo Ice Tigers vorn, gefolgt von den Eisbären Berlin und dem EHC Red Bull München (Stand 26. November 2017).  Wer sich den ersten Platz am Ende der Hauptrunde sichern wird, hängt vor allem von dem Ausgang der Spiele in den nächsten Tagen ab. Bereits im September war klar, dass der Titelverteidiger EHC Red Bull München ein ernstzunehmender Gegner ist. Diese Befürchtungen haben sich bewahrheitet, das Team aus München ist äußerst stark und talentiert. Wer allerdings im April 2018 den Meistertitel holen wird, ist noch lange nicht entschieden.

Text: Fred Mannison

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