Ümit e.V. – Deutsch-Türkisches Netzwerk für behinderte Kinder

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Ümit e.V. – Deutsch-Türkisches Netzwerk für behinderte Kinder

Ümit e.V. wurde im Jahr 2000 gegründet. Seitdem unterstützt es durch unkonventionelle Hilfe  benachteiligte Kinder verschiedener Kulturen und setzt sich für ein besseres Miteinander von Deutschen und Türken ein

Ümit bedeutet auf Deutsch „Hoffnung“. Das Projekt besteht aus zwei verschiedenen Schwerpunkten. Eines der Ziele ist es, Arbeitsplätze zu schaffen für Menschen mit und ohne Behinderung und Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten.

Ein weiteres Ziel besteht darin, das Miteinander von Deutschen und Türken zu verbessern. Es sollen Völkerverständigung und Toleranz gefördert werden.

Die Idee für dieses Projekt stammt von Rolf Kiklasch. Acht Jahre lang reifte der Gedanke, bis er ihn schließlich in die Tat umsetzte.

Hoffnung für kleine Handicaps
Ümit e.V. hilft Eltern, deren Kinder besondere Unterstützung brauchen. Deutsch- und türkischsprachige Eltern werden z.B. bei Gesprächen mit Therapeuten muttersprachlich begleitet.

Ümit e.V. kann außerdem durch die finanzielle Unterstützung der Aktion "wir helfen" des  Kölner Stadt-Anzeigers 15 Kindern für ca. ein Jahr lang alternative Therapieformen bieten. Dabei handelt es sich um Therapien, die von den Krankenkassen in der Regel nicht übernommen werden, wie z.B. Trager, Kunsttherapie, Altorientalische Musiktherapie, Reiki, Heileurhythmie und Reittherapie.

Soziale Projekte für Kinder und Jugendliche
Einige weitere Projekte der Ümit e.V. sind in Planung. Z.B. sucht der Verein nach einer neuen Bezeichnung für den Begriff „D-Länder“. So werden von Türken alle Deutschen genannt sowie auch Türken, die lange in Deutschland gelebt haben. Der Ausdruck „D-Länder“ ist in der Türkei negativ besetzt.

Außerdem findet am 22. April 2007 das Internationale Kinderfest statt. Mit Vorlesen, Tombola, Kinderzirkus, Kindermalwettbewerb, Kindertheater und vielem mehr. Den Kindern soll das Gefühl vermittelt werden, dass sie alle zu dieser Gesellschaft gehören, egal aus welcher Schicht sie stammen oder welchen kulturellen Hintergrund sie haben. Es soll gezeigt werden, dass Vielfalt kein Nachteil ist, sondern Reichtum für eine Gesellschaft bedeutet.

Im „Ümit-Insti-Erfinderclub“ bekommen Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Nationalität mit und ohne Behinderung die Möglichkeit, gemeinsam zu entdecken, zu forschen und zu erfinden. Hier werden Kreativität gefördert und Berührungsängste abgebaut. Alle drei Monate finden Entdeckungsreisen statt, z.B. zum Flughafen Köln/Bonn, zu Fernsehstudios oder zum Physikalischen Institut der Universität Köln.

 

Angelique Schnabel

 

Rief Ümit e.V. ins Leben: Rolf Kiklasch

Spendenkonten:
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
Kto.-Nr. 8 335 900
Ziraat Bank International
BLZ 512 207 00
Kto.-Nr. 1 010 056 008

www.uemit.net

Kommentare

P.P., 05.10.2013 16:31:
Habe heute gelesen, dass Rolf Kiklasch verstorben ist. Wollte dann auf der Ümit-Domain nachschauen, was genau los ist/war. Nichts! Seite gibt es nicht mehr - Verein ebenso? War selber Gründungsmitglied und im Vorstand 2000 - 2002. - Ist schon merkwürdig - keine aktuellen Spuren im Netz. - Rolf war schon sehr speziell mit Ecken und Kanten, was Besonderes, eben ein Original. Er hinterlässt eine Lücke. Leider sterben in Köln die echten Originale aus. Sehr schade. - Adieu Rolf!
Kerstin Burkert, 19.08.2009 15:45:
Hallo!

Ich bin vor Jahren bei Ümit e.V. als Ehrenamtler eingetreten. Leider ist man nie, nach dem ersten Gespräch, so richtig an mich heran getreten. Der Grund ist mir nicht bekannt. Ich bin noch immer an der Arbeit mit behinderten Kindern interessiert. Vielleicht melden Sie sich einfach noch mal. Ich würde mich freuen.

Lieben Gruß
Kerstin Burkert

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