Königsforst

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Der Königsforst, die „grüne Lunge” Kölns

Auf dem Wolfspfad zum Monte Troodelöh

Östlich von Köln, zwischen der Domstadt, Bergisch Gladbach und Rösrath, erstreckt sich das größte Waldgebiet der Region, das noch über das Schienennetz der KVB zu erreichen ist: der Königsforst. Er ist Teil der Bergischen Heideterrassen und als solcher ein Naturschutzgebiet, das den Bewohnern der angrenzenden Städte zur Naherholung dient. Durch seine lange Historie gibt es im Königsforst eine Menge zu entdecken: Hügelgräber aus der Eisenzeit, eine Wassertretstelle und sogar den höchsten Berg des Kölner Stadtgebiets, den Monte Troodelöh.

„Waldeinsamkeit
Wie liegst du weit!
O Dir gereut
Einst mit der Zeit.
Ach einz’ge Freud
Waldeinsamkeit!”

Ludwig Tieck (1773-1853)

Unser Ausflug durch den Königsforst beginnt auf einem kleinen Parkplatz an der Forsbacher Straße im Kölner Stadtteil Rath-Heumar. Obwohl der Parkplatz gut besucht ist, finden wir eine freie Lücke und reihen uns in die Wagen all derer ein, die heute ebenfalls die frische Luft des Königsforstes atmen wollen: Radfahrer, Hobbyfotografen und Wanderer mit Nordic-Walking-Stöcken. Sie sind dank ihrer Rucksäcke voller Wasserflaschen und belegter Brote bestens für den Spaziergang gerüstet.

Waldeinsamkeit, wie in dem Gedicht von Tieck beschrieben, so fürchten wir, werden wir im Königsforst wohl nicht erwarten dürfen – dafür ist das Naherholungsgebiet bei den Kölnern schlicht zu beliebt.

Der Parkplatz mit seiner kultigen Imbissbude – der legendären Schmitzebud – liegt am westlichen Ende des Königsforstes, der sich von hier aus knapp 2500 Hektar weit bis Mönchengladbach und Rösrath erstreckt. Aufgrund seiner Fläche und der artenreichen Flora, die das Areal bewaldet, gilt der Königsforst als die „grüne Lunge” Kölns. Das Gebiet ist ein Bestandteil der Bergischen Heideterrassen, zu denen etwa auch die Wahner Heide auf Höhe des Köln-Bonner Flughafens gehört.

Die Heideterrassen sind ein Naturraum, der sich beginnend bei Mülheim an der Ruhr über eine Strecke von 80 Kilometern bis nach Siegburg erstreckt. Innerhalb dieses Areals befinden sich 30 Naturschutzgebiete – eines davon ist der Königsforst. Dieser ist ein Vogelschutzgebiet und ein sogenanntes Flora-Fauna-Habitat, das seit einem Erlass der Europäischen Union im Jahre 1992 „zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen” (1) dient.

Monte Troodelöh: 118 m über dem Meeresspiegel

Dass es im Königsforst einst jedoch deutlich weniger reglementiert zuging, ist an den Namen zu erkennen, die man an die Wege des Waldes vergeben hat: Steinbruchweg und Pionier-Hütten-Weg etwa, oder – und dieser Name ist schon deutlich abenteuerlicher – Wolfsweg. Am Wolfsweg liegt das Ziel unseres Ausflugs, der Monte Troodelöh. Bei dem Berg mit dem kuriosen Namen, dessen Herkunft wir später erfahren werden, handelt es sich um die höchste Erhebung der Stadt Köln: Die Gifpelmarkierung des Monte Troodelöh befindet sich in einer respektheischenden Höhe von 118 Metern über dem Meeresspiegel.

Wir steigen aus dem Auto, werfen uns die Kameratasche um und treten durch den hölzernen Torbogen, der den Eingang zum Wald markiert. Direkt hinter dem Tor stehen zwei Pferde auf einer Weide, die neugierig den Kopf heben, als wir am Zaun ihres Pferches stehen bleiben. Von allzu großem Interesse sind wir für die Tiere aber nicht – nach einer kurzen Musterung aus ihren großen, freundlichen Augen wenden sie sich wieder der Wiese zu.

Und auch wir fokussieren uns wieder auf das Ziel unseres Tagewerks: den Monte Troodelöh. Statt uns diesem jedoch auf direktem Wege zu nähern, schlagen wir zunächst einen Fußpfad in der Waldung ein. Ein Wegweiser am Straßenrand nämlich hat unser Interesse geweckt: Einer der hölzernen Arme weist in linker Richtung die Existenz von Hügelgräbern aus, die wir uns natürlich einmal genauer ansehen wollen.

Relikte aus der Stein- und Eisenzeit

Durch archäologische Fundstücke ist belegt, dass sich die ersten Menschen rund 9.600 Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung im Gebiet des Königsforstes ansiedelten. (2)

Etwa ein Jahrtausend vor Christi Geburt wurde der Königsforst als Siedlungsraum dann zunehmend beliebter und immer mehr Menschen beschlossen, sich zwischen den Buchen und Eichen des Waldes niederzulassen. Zur Freude der heutigen Archäologen hinterließen diese Siedler zahlreiche Zeugnisse, die vor allem aus den Begräbniszeremonien der Menschen herrühren: Auf dem Gebiet des Königsforstes fand man nämlich eine Reihe an Urnen- und Hügelgräbern aus jener Zeit, deren Inhalte heute im Römisch-Germanischen-Museum ausgestellt sind.

Um die Existenz der Hügelgräber selbst muss man wissen, um ihre Positionen unter den Schichten aus Laub und gebrochenem Astwerk erahnen zu können. Dennoch halten wir kurz inne und besinnen uns auf die jahrtausendealte Historie des Ortes, an dem wir uns befinden – zeitliche Dimensionen, die immer wieder erstaunen und nachdenklich machen.

Wassertreten gegen Gicht

Ein leichter Nieselregen setzt ein und wir unsere Wanderung zum Monte Troodelöh fort. Wieder auf der Forsbacher Straße, halten wir uns auf dieser, bis wir nach etwa 2,6 Kilometern zur Wassertretstelle des Königsforstes kommen, an der der durch den Wald fließende Giesbach gestaut wird. Wassertretstellen finden sich in vielen Erholungsgebieten: Sie gehen auf den Priester und Naturheilkundler Sebastian Kneipp zurück, der sich im 19. Jahrhundert vordergründig mit der belebenden Wirkung von Wasserkuren beschäftigte.

Die Praxis des Wassertretens soll gegen Gicht helfen, die Durchblutung fördern und sich anregend auf den Kreislauf auswirken. Dafür wird im kalten Wasser barfuß auf der Stelle geschritten, bis sich ein starkes Kältegefühl in den unteren Extremitäten ausbreitet. Danach soll das Wasser lediglich von den Füßen abgeschüttelt werden, um diese bei einer anschließenden Wanderung aufzuwärmen und vollständig trocknen zu lassen. Wir beobachten eine Dame dabei, wie sie ihre Füße in das kalte Wasser des Giesbaches steckt, während ihr Hund ihr vom Ufer aus dabei zusieht.

Wie der irritierte Cairn Terrier beschließen auch wir, dass uns das Wasser eindeutig zu kalt ist. Statt uns der altehrwürdigen Methodik der Hydrotherapie zu bedienen, behalten wir unsere Schuhe an und setzen uns auf die Holzbank eines nahen Picknick-Pavillons. Wir genehmigen uns einen Kaffee aus der Thermoskanne – der hilft zwar nicht gegen Gicht, belebt den Kreislauf aber schließlich auch – und fühlen uns nach dieser Stärkung für den Wolfsweg gewappnet. Dieser schlängelt sich neben der Holzhütte in nördlicher Richtung durch den Königsforst. Teils zu unserer Erleichterung, teils aber auch zu unserer Ernüchterung, stellen wir dabei fest, dass der Name des Wolfsweges auf eine Zeit zurückgeht, die weit in der Vergangenheit liegt.

Fürchteten sich die ersten Siedler des Königsforstes und ihre Nachfahren noch vor den Raubtieren, die in Rudeln das Unterholz des Waldes nach Beute durchkämmten, gibt es hier heute nicht mehr viele Spuren von Wölfen. Tatsächlich aber wurde im Jahr 2019 ein einzelnes Exemplar gesichtet: Der Wolf wurde von einer Fotofalle erfasst, als er „aus Richtung Königsforst kommend in hohem Tempo über die Grünbrücke in die Wahner Heide” lief, schreibt der Bündnis Heideterrassen e.V. zu dem erstaunlichen Vorfall: „Die Identität und der Verbleib des Wolfes sind nicht bekannt”, heißt es weiter.

Da es aber dennoch sehr unwahrscheinlich ist, dem Wolf zu begegnen, setzen wir unseren Weg unbeirrt fort - es ist bestimmt nur der Wind, der da in den Büschen raschelt.

„Die Mär vom bösen Borkenkäfer”

Dem Wolfsweg folgen wir noch einmal 1,7 Kilometer, auf denen wir immer wieder fast kahle Waldgebiete passieren. Laublos und mit abgebrochenen Ästen erheben sich an diesen Stellen morsche Fichten in den Himmel, an denen sich der Borkenkäfer genüge getan hat.

Die im Königsforst heimische Borkenkäferart, der Buchdrucker, frisst sich in die Rinde von Bäumen und gräbt unter dieser Tunnelsysteme, in denen sich die Käfer dann fortpflanzen.

In Folge des Schädlingsbefalls werden die betroffenen Bäume gefällt, was martialisch anmutende Lücken im ansonsten dichten Wildwuchs des Forstes hinterlässt. Auf dem Speiseplan des Buchdruckers stehen Fichten dabei an erster Stelle - und genau darin liege das Problem, erklärt der Bündnis Heideterrasse e.V. auf der Website zum Königsforst. Schuld am partiären Kahlschlag im Wald sei nicht der Borkenkäfer per se, sondern eine forstwirtschaftliche Fehlplanung, die im 19. Jahrhundert mit der Bestockung durch die Preußen ihren Anfang genommen habe. Natürliche Fichtenwälder kommen in Nordrhein-Westfalen nämlich nicht vor und sind stets durch Menschenhand entstanden - leider konnte sich die Fichte aber nie wirklich an das hiesige Klima anpassen.

Anhaltende Trockenphasen in den letzten Jahren setzten der Fichte weiter zu und machten sie für den Borkenkäfer noch anfälliger, für den sie nun ein gefundenes Fressen darstellte. So sei die „Die Mär vom bösen Borkenkäfer”, wie es auf der Website heißt, eher ein vorgeschobener Grund für die Abholzung der Fichtenbestände, mit dem sich Forstbesitzer und die Holzindustrie aus der Verantwortung ziehen wollten. (4)

Des Kaisers dritte Eiche

Auch wenn der Monte Troodelöh nun schon fast in Sichtweite ist, machen wir noch einen letzten Umweg und biegen an der Kreuzung Wolfsweg/Brück-Forsbacher-Weg nach rechts in letzteren ab. Hier nämlich befindet sich ein weiterer Baum, der eng mit der Historie der preußischen Herrschaft verbunden ist: Die Kaisereiche.

Kaisereichen wurden im ausgehenden 19. und eingehenden 20. Jahrhundert gepflanzt, um einen Kaiser zu ehren, oder um seiner nach dessen Tode zu gedenken. Das ursprüngliche Exemplar im Königsforst wurde auf Anordnung von Wilhelm II. gepflanzt, um seinem verstorbenen Großvater und erstem deutschen Reichskanzler, Wilhelm I., ein Denkmal zu setzen. Auf die Pflanzung des Baumes folgte alsbald der Erste Weltkrieg, der - nach langen Jahren des Stellungskrieges und Gräuels - in der Niederlage der Mittelmächte endete.

Bis zum Ende des Krieges hatte es im Königsforst eine Dynamitfabrik gegeben, in der mehrere hundert Meter von Refrath entfernt Sprengstoffe hergestellt wurden. Die Fabrik wurde nach Kriegsende geschlossen und das Rheinland von französischen Truppen besetzt, die auch im Königsforst Quartier bezogen. Diese fanden keinen großen Gefallen an der Kaisereiche, repräsentierte sie doch den Feind, der über so viele Jahre hinweg aus dem Graben gegenüber hinaus auf sie geschossen hatte. Also schossen die Franzosen auf die Kaisereiche, die die Schießübungen der „Poilus” nicht überstand: „Dank der Vergesslichkeit eines Eichelhähers oder Eichhörnchens” aber, “das hier einen Eichel-Vorrat anzulegen gedachte - wuchs auf der gegenüberliegenden Seite bereits eine andere Eiche heran” (3), heißt es auf der Website des Bündnis Heideterrassen e.V. So war eine Nachfolgerin für die ursprüngliche Kaisereiche schnell gefunden.

Auf der Webpräsenz des Vereins heißt es weiter, das auf einer topographischen Karte von 1893/95 am Standort des heutigen Baumes bereits eine Kaisereiche verzeichnet gewesen sei - bei der Kaisereiche, die wir heute im Königsforst begutachten, handelt es sich demnach also um das dritte Exemplar.

Der Berg ruft: Zum Gipfel des Monte Troodelöh

An der Kaisereiche biegen wir in den nordwestlich verlaufenden Possilweg ein, der uns nach einem Kilometer schließlich zum Ziel unseres Ausflugs bringt: Der Monte Troodelöh ist nicht mehr weit. Je weiter wir in den Königsforst vordringen, desto weniger Menschen begegnen uns auf unserer Wanderung. Neben unseren müden Füßen erinnert uns auch der Sonnenstand daran, dass wir bereits seit einer Weile unterwegs sind: Die Sonne, die uns den Tag über trotz kleinerer Regenfälle begleitet hat, versinkt langsam aber sicher Hinter den Baumkronen. Ihre Strahlen fallen durch die Äste und tauchen den Königsforst in ein verwunschenes Dämmerlicht - von diesem Anblick mussten die Dichter der Romantik inspiriert gewesen sein, als sie ihre Gedichte zur Waldeinsamkeit schrieben.

Weltkriege und zerschossene Bäume, aber auch die Seitenstiche der alltäglichen Anstrengungen sind für einen kurzen Augenblick vergessen - das ist es wohl, was die Menschen in die Wälder zieht. Ob im Königsforst oder im Hürtgenwald in der Eifel: Wo das Mobilfunknetz versagt und das Smartphone keinen Empfang mehr hat, sind wir selber am empfänglichsten.

Nach knapp anderthalb Stunden, 6,2 Kilometern, einem Exkurs über Borkenkäfer und einem philosophischen Anflug stehen wir nun am Fuße des Monte Troodelöh, dem tektonisch höchsten Punkt des Kölner Stadtgebietes. Nach einem kurzen Aufstieg sind wir jetzt endlich am Ziel unserer Wanderung angekommen - müde, aber glücklich, den legendären Monte Troodelöh erklommen zu haben.

Der skurrile Name des Berges geht auf seine drei ‘Entdecker’ zurück, die die Erhebung als erstes bewusst bestiegen: Michael Troost, Friedrich Dedden und Kai Löhmer. Ein Zeitungsbericht von November 1999, dem Jahr der Erstbesteigung, erzählt, nicht ohne rheinische Ironie, von dem strapaziösen Aufstieg der Kölner Gipfelstürmer: „Drei bergerfahrene Alpinisten machten sich auf den Weg [...] um ohne zusätzlichen Sauerstoff und mit nur einem einzigen Sherpa den beschwerlichen Weg hinauf zu wagen.” (4)

Oben angekommen, errichteten Troost, Dedden und Löhmer ein Gipfelkreuz, das jedoch zwischenzeitlich durch einen großen Stein aus der Eiszeit, einen sogenannten Findling, ersetzt worden ist.

Der besagte Sherpa, der die drei Entdecker des Monte Troodelöh bei ihrer Erstbesteigung des Berges begleitete, war Rainer Buttkereit alias „Sherpa Longway”. Leider verstarb Buttkereit im Februar 2019 - eine ihm gewidmete Gedenktafel wurde noch im selben Jahr am Findling angebracht.

Neben dem Stein wurde eine kleine Hütte errichtet, auf deren Bank wir es uns abermals für eine Kaffeepause bequem machen. Wir heben unsere Tassen auf Sherpa Longway und die drei Pioniere des Königsforstes, die den Monte Troodelöh zum Wahrzeichen des Waldes machten.

Nicht ganz ohne Stolz tragen wir uns in das Gipfelbuch des Berges ein und machen uns alsbald auf den Rückweg. Wir folgten dem Ruf des Berges und wurden belohnt.

“Waldeinsamkeit
Mich wieder freut,
Mir geschieht kein Leid,
Hier wohnt kein Neid
Von neuem mich freut
Waldeinsamkeit.”

Anfahrt:

Mit der Bahn und Bus: Mit den Linien 9, 154 und 423 bis zur Haltestelle “Königsforst/Köln Rath-Heumar”.

Quellen und Anmerkungen

(1) Volltext zur Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)

(2) „Königsforst (Kulturlandschaftsbereich Regionalplan Köln 389)” auf: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. (Stand 02.02.2021)

(3) „Erster Nachweis des Wolfs für Königsforst und Wahner Heide” (Stand 03.02.2021)

(4) „Die Mär vom bösen Borkenkäfer” (Stand 27.01.2021)

(5) „Kaisereiche” (Stand 02.02.2021)

(6) „Pioniertat: Kölns Gipfel erklommen” (Stand 02.02.2021)

Text: Florian Eßer

Über den Autor

Florian Eßer ist in Köln geboren und aufgewachsen. Nach einem Studium der Germanistik arbeitet er nun als freier Journalist und Autor in seiner Heimatstadt. Besonders schätzt er die Vielfältigkeit Kölns, die über Karneval und lecker Kölsch hinausgeht – wenn man genauer hinsieht.

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