Gegenlichtlesen

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Gegenlichtlesen

Gegenlichtlesen ist eine literarische Veranstaltungsreihe. Sie findet zweimal jährlich im Theater „Die Wohngemeinschaft“ in der Kölner Innenstatt statt. Gegen das Licht lesen – das bedeutet, Literatur aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

Die Köpfe hinter dieser Idee sind Ida Christina Di Camillo und Christoph Danne. Die beiden haben sich zum Ziel gesetzt, eine Bühne für Literatur zu schaffen, die sowohl unterhaltsam als auch anspruchsvoll ist und sich neben den vielerorts stattfindenden Autorenlesungen etablieren kann. Heute veranstaltet der aus Bonn kommende Autor und Verleger Danne die Lesungen gemeinsam mit Johanna Eller, die in Köln als Buchhändlerin arbeitet.

Zu den während der Leseabende vorgelesenen Texten gehören Klassiker, Vergessene Werke, aber auch Gegenwartsliteratur. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf literarische Außenseiter und Abwegigkeiten gelegt. So kann es schnell passieren, dass Lyrik auf Minnegesang, Bibel auf Hemingway oder Kafka auf Kinski trifft. Jede Lesung widmet sich einem eigenen Thema, wie „Von schweren Jungs und leichten Mädchen“ (April 2012) oder „Rausch-Giftige Texte, geniale Exzesse“ (April 2013). Die Vorleser sind Schauspieler oder Rezitatoren, dazu wird bei jeder Veranstaltung Livemusik gespielt.

Begonnen hat die Veranstaltungsreihe in dem Kölner Event-Friseursalon „Aristocutz“. Schnell wurde das Publikum allerdings größer, sodass das Gegenlichtlesen nun nach mehreren Umzügen im Theater „Die Wohngemeinschaft stattfindet“. Seit einiger Zeit werden die Lesungen vom Kölner Campus-Radio mitgeschnitten und ausgestrahlt.

Tonausschnitte der Lesungen, weitere Fotos und Informationen zu den kommenden Veranstaltungen gibt es auf: www.gegenlichtlesen.de.

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