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Karneval 2020 in Köln

Stadt Köln informiert über Angebote und Maßnahmen

Strüßje im Kölner Karneval

Sicherheit steht vor allem an Karneval an oberster Stelle (Foto: bilderstoeckchen/Fotolia.com)

„Keine Kurzen für Kurze“ an Wieverfastelovend: Streetwork erstmalig an zwei festen Standorten im Einsatz

Seit mehr als 20 Jahren engagieren sich die Stadt Köln, die Polizei und weitere Akteure mit der Kampagne „Keine Kurzen für Kurze“ gegen Alkoholmissbrauch von Jugendlichen an Karneval. Gastronomie, Einzelhandel, Kioskbetreiber aber auch Eltern werden alljährlich aufgerufen, auf den Alkoholkonsum bei Jugendlichen zu achten.

Die Ordnungskräfte der Stadt Köln sind schon vor den Karnevalstagen in den Veedeln unterwegs, um Kioskbesitzer darauf hinzuweisen, keinen Alkohol an Minderjährige zu verkaufen. Ordnungskräfte, Streetworker, Polizei, Bundespolizei und die Rettungsdienste sind an Weiberfastnacht und den Karnevalstagen rund um den Alter Markt, in der Kölner Altstadt und am Rheinufer im Einsatz.

Wie in jedem Jahr unterstützt das Festkomitee Kölner Karneval die Einsätze der Streetworker. Dank der umfangreichen Finanzhilfe kann das Streetwork-Team an Weiberfastnacht erstmalig an zwei Standorten wirken: Wie immer am Fischmarkt und zusätzlich im Bereich Zülpicher Platz (Roonstraße 16). 40 Einsatzkräfte sind vor Ort tätig.

Das Projekt „Hart am Limit“ (HaLT) wird von der Fachstelle Suchtprävention der Drogenhilfe Köln in Kooperation mit den drei Kölner Kinderkrankenhäusern umgesetzt: Dem Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße, der Uniklinik Köln und dem Kinderkrankenhaus Porz. Das Projekt sorgt dafür, dass Jugendliche im Vollrausch ausschließlich in die drei städtischen Kinderklinken gebracht werden. Diese Vereinbarung gilt nicht nur an Karnevalstagen – Rauschtrinken ist ein ganzjähriges Problem.

Anlaufstelle „Edelgard Mobil“ an den Karnevalstagen

Die Beraterinnen des „Edelgard Mobil – Anlaufstelle für Frauen und Mädchen“ sind an allen sechs Karnevalstagen erreichbar. Das Mobil steht an der Herz-Jesu-Kirche, Zülpicher Platz/Hohenstaufenring.

  • Weiberfastnacht, 20. Februar 2020, 11 bis 1 Uhr
  • Freitag, 21. Februar 2020, 20 bis 1 Uhr
  • Samstag, 22. Februar 2020, 20 bis 1 Uhr
  • Sonntag, 23. Februar 2020, 20 bis 1 Uhr
  • Rosenmontag, 24. Februar 2020, 20 bis 1 Uhr
  • Veilchendienstag, 25. Februar 2020, 20 bis 1 Uhr
  • Die Beraterinnen sind unter der Telefonnummer 0221/221-27777 erreichbar.

Das „Edelgard Mobil“ ist ein Angebot der „Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt“ und bietet Frauen und Mädchen bei Belästigungen und Übergriffen Beratung und Unterstützung an. Bei Bedarf kann das Beratungsmobil auch zu einer Anruferin fahren.

Ab sofort können Hilfesuchende außerdem den nächstgelegenen „Edelgard schützt“-Ort über die „Edelgard map“ finden. Frauen und Mädchen sollten sich jedoch über die jeweils aktuellen Öffnungszeiten vor Ort informieren.

Mehr Informationen unter www.edelgard.koeln und https://map.edelgard.koeln.

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