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Köln im Herbst: Perfekt für Entdecker und Erkunder, Flaneure und Naturliebhaber

Im Herbst präsentiert sich Köln von einer besonders schönen Seite

Herbstlaub - Zeit für Spaziergänge und Museumsbesuche

Herbst in Köln: Die Jahreszeit für Entdecker und Erkunder, Flaneure und Naturliebhaber (Foto: pixel2013 / pixabay)

Mehr als 3,7 Millionen Touristen zieht es jedes Jahr in die Domstadt. Besonders zum Karneval natürlich und zu den stimmungsvollen Weihnachtsmärkten. Aber die Spuren der Römer, der Dom, die Kirchen und Museen, die Altstadt und das quirlige Leben im Zentrum und in den Veedeln faszinieren Besucher das ganze Jahr über.

Im Herbst präsentiert sich die Rheinmetropole von einer besonders schönen Seite. Bei freundlichem Wetter laden Parks und Wälder zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Graue oder gar regnerische Tage sind der perfekte Zeitpunkt für einen Museumsbesuch. Was kann man in Köln im Herbst gut machen? Dieser Artikel präsentiert einige Anregungen für einen Herbsttag in Köln.

Raus in die Natur

Das Wandern ist des Müllers Lust. Mit der ersten Zeile des Gedichts von Wilhelm Müller kann sich inzwischen jeder zweite Bundesbürger angesprochen fühlen. Denn Wandern ist längst nicht mehr eine Freizeitbeschäftigung für ältere Menschen – jeder zweite Deutsche genießt es, Landschaft und Natur zu Fuß zu erkunden. Köln bietet, anders als oftmals vermutet, zahlreiche Möglichkeiten für eine ausgedehnte Wanderung an einem sonnigen Herbsttag – direkt in der Stadt oder nur einen Katzensprung entfernt.

Vor den Toren der Stadt beginnt das Bergische Land mit seinen Hügeln und Tälern, Wiesen und Wäldern. Der Naturpark Rheinland ist ein Paradies für Wanderer und Fahrradfans. Im Herbst zeigen sich die Wälder von ihrer schönsten Seite und beeindrucken mit einer goldig-bunten Laubpracht. Wenn es das Wetter zulässt, kommen auch Kanu- und Kajakfreunde im Bergischen Land voll auf ihre Kosten.

Zu ausgedehnten Wandertouren durch karge Heidelandschaft lädt die Umgebung des Kölner Flughafens ein. Früher haben hier Soldaten das Panzerfahren und andere Dinge geübt. Heute ist die Wahner Heide als Naturschutzgebiet rund ums Jahr eine Einladung zur Entschleunigung.

Natur in der Stadt

Ein Ausflug ins Grüne muss nicht zwingend ins Umfeld führen. Köln ist eine grüne Großstadt. Der Grüngürtel und zahlreiche Parks bieten Besuchern wie Einheimischen einen angenehmen Kontrast zum urbanen Alltag. Ein zentraler Treffpunkt für jung und alt ist der Hiroshima-Nagasaki-Park und speziell der Aachener Weiher. Hier trifft man sich an lauen Sommerabenden und sonnigen Herbsttagen. In unmittelbarer Nähe des Studentenviertels suchen Kölner wie Auswärtige hier ein wenig Ruhe.

Insider wissen den Blücherpark im Norden der Stadt zu schätzen. Seit 1911 lädt die als „grüne Lunge des Kölner Nordens“ konzipierte Anlage zu improvisierten Grillnachmittagen und erholsamen Spaziergängen ein. Das Herzstück, den etwa 1,5 Hektar großen rechteckigen Weiher, umrahmen hundertjährige Linden. Sehenswert sind die großen Löwenskulpturen, ein interessanter Akzent die im Park verstreuten Betonkugeln. Der Blücherpark ist zu Fuß wie mit dem Fahrrad wunderbar zu erkunden.

Herbstwetter draußen: Perfekt für Shopping drinnen

Statistisch gesehen belegt die Metropole am Rhein auf der deutschen Regenskala einen Spitzenplatz. Auch wenn eingefleischte Kölner das kurz und bündig als „Quatsch“ bezeichnen: An durchschnittlich 263 Tagen pro Jahr soll es hier regnen. Nur in Halle an der Saale werden mit 266 Tagen pro Jahr mehr Regentage gemessen. Der Attraktivität der Stadt tut das allerdings keinen Abbruch. Für Shoppingfreunde zum Beispiel ist ein grauer Herbsttag der perfekte Anlass, in aller Ruhe das Angebot zu sondieren.

Ein Bummel durch Hohestraße und Schildergasse – sie gilt als die meistbesuchte Einkaufsstraße Deutschlands – ist ein perfekter Start. Wo einst die Römer hausten, reiht sich heute Schaufenster an Schaufenster. Namhafte Marken sind hier mit Filialen präsent. Zu den beliebtesten Adressen in der Schildergasse gehört der Apple Store. Das heute allgegenwärtige Smartphone: Wer hat’s erfunden? Das Apple iPhone war das erste Smartphone der Welt und genießt längst Kultstatus. Einfache Bedienbarkeit und hohe Leistungsfähigkeit sprechen für ein Apple iPhone mit Vertrag. Besonders günstig ist das Smartphone mit Vertrag bei Preisvergleich Anbietern im Internet erhältlich. Nach nur wenigen Mausklicks liegt das Kultobjekt kurze Zeit später zu Hause auf dem Tisch.

Regentage sind Museumstage

Sind die Einkaufstaschen prall gefüllt oder die kostenlose Kreditkarte der DKB leergefegt, bietet sich an regnerischen Tagen ein Besuch in einem der zahlreichen Museen der Stadt an. Besonders sehenswert ist das Schokoladenmuseum Köln, gerade mal einen Kilometer stromaufwärts vom Dom direkt am Rhein gelegen. Hier tauchen Besucher ein in die 5000-jährige Geschichte der Kakaoverarbeitung.

Nicht weniger interessant und beeindruckend ist ein Besuch im Museum Ludwig. Das 1967 eröffnete Museum liegt direkt neben dem Kölner Dom und zählt zu den bedeutendsten Kunstmuseen in ganz Europa. Schwerpunkt ist moderne Kunst des 20. und 21. Jahrhundert, ein besonderes Highlight die drittgrößte Sammlung an Werken des berühmten spanischen Malers Pablo Picasso. Wer sich mehr für die „Colonia Claudia Ara Agrippinensium“ und damit die frühe Geschichte Kölns interessiert, kommt gleich nebenan im Römisch-Germanischen Museum voll auf seine Kosten.

Ein Museum der besonderen Art und Fest für die Sinne ist das Duftmuseum im Farina-Haus. Ganz in der Nähe der Altstadt und unweit des Kölner Rathauses bietet es seinen Besuchern faszinierende Einblicke in die Welt des Parfums. Im gleichen Gebäude befindet sich die älteste und noch heute aktive Parfumfabrik der Welt. In der Ausstellung erfahren die Besucher auf drei Etagen alles über das Produkt, das den Namen dieser Stadt in die ganze Welt getragen hat: Eau de Cologne.

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