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Verbrauchertipp für Köln: Nur Toilettenpapier darf ins Klo

Küchenrolle und Co. sind keine Alternative

Toilette, Küchenpapierrolle

Bitte kein Küchenrollenpapier oder Ähnliches in die Toilette werfen, mahnt die Verbraucherzentrale NRW (Foto: Archiv Hayit Medien)

Hamsterkäufe führen derzeit immer wieder zu Engpässen bei Toilettenpapier. Doch der Griff zu Küchenrollen, Tempos, Feucht- und Kosmetiktüchern oder Zeitungspapier ist keine prima Alternative für eine Entsorgung übers stille Örtchen. „Diese Haushaltspapiere können aufgrund ihrer großen und festen Beschaffenheit die Toiletten verstopfen“, warnt die Verbraucherzentrale NRW: „Nur das normale, trockene Toilettenpapier darf ins Klo. Alle anderen Haushaltspapiere müssen nach Gebrauch in die Tüte und dann ab in die Tonne.“

Die im Vergleich zu dünnem Toilettenpapier sehr dicken und festen Papiere lösen sich im Wasser nicht auf, sondern verstopfen die Rohre. Feuchttücher enthalten neben Papier zudem auch Kunstfasern, die nicht ins Abwasser gelangen sollten.

Steigen in Ermangelung von dünnem Toilettenpapier jetzt viele Nutzer auf den Gebrauch anderer Reinigungspapiere um, drohen die WCs überzulaufen. Im schlimmsten Fall muss ein Fachmann ran, um den Abfluss wieder freizulegen. Auch die Pumpen im Abwassernetz können verstopfen und müssen kostenintensiv gereinigt werden. Fällt ein Pumpwerk aus, kann sich das Abwasser bis in die privaten Keller zurückstauen. „Solch ein Abpump- und Reinigungsaufwand sollte in der allgemein angespannten Lage möglichst vermieden werden, da er nicht nur zu zusätzlichen Kosten, sondern auch zu einer zusätzlichen Belastung aufgrund der dann erforderlichen Beseitigung führt“, mahnt die Verbraucherzentrale NRW.

Weitere Infos für Verbraucher in Corona-Zeiten:
www.verbraucherzentrale.nrw/beratung-vor-ort
www.verbraucherzentrale.nrw/corona

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