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Wo auch in Köln Alltagsmasken getragen werden müssen

Maskenpflicht auch in Köln ab dem 27. April 2020 im ÖPNV, beim Einkaufen und Arztbesuch. Das Tragen von textilen Mund-Nase-Bedeckungen soll die Ansteckungsgefahr vor Covid-19 im alltäglichen Leben reduzieren.

Mund- und Nasenmaske

(Foto: Pixabay)

Nach dem Lockdown wird das alltägliche Leben in Köln nach und nach wieder hochgefahren. Es gelten die Regelung des Land Nordrhein-Westfalen (NRW). Viele Läden bis 800 Quadratmetern Verkaufsfläche sind wieder offen. Der Schulbetrieb wird langsam hochgefahren.

Ab 1. Mai wird es in Kirchen und Moscheen wieder Versammlungen zur Religionsausübung geben können. Ein Friseurbesuch ist ab 4. Mai wieder möglich.

Der Mindestabstand von 1,5 Metern kann nicht immer, zuweilen schwer oder gar nicht eingehalten werden kann. Die „Community-Masken“ sollen in bestimmten Situationen dazu beitragen das Infektionsrisiko zu reduzieren, so NRW- Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und appelliert an die Bürger: „Bitte halten Sie sich daran! Unsere bisherigen Regelungen zeigen erste Erfolge. Unser Gesundheitssystem ist gut aufgestellt und musste bislang nicht an seine Grenzen gehen. Jeder von uns bleibt gefragt, einen Beitrag zu leisten.“

Die Verpflichtung zur Abdeckung von Mund und Nase gilt für alle. Ausgenommen sind Kinder, die noch nicht zur Schule gehen, und Menschen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können.

Für Beschäftigte kann die Verpflichtung durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen wie eine Abtrennung durch Glas, Plexiglas oder ähnliches ersetzt werden.
Die Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen wurde entsprechend aktualisiert. Aus einer Empfehlung wurde eine rechtliche Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den Bereichen Personenbeförderung, Einzelhandel und Arztpraxen.

In folgenden Bereichen/Situationen ist in NRW eine Mund-Nasen-Bedeckung ab dem 27.04.2020 verpflichtend:

  • Verkaufsstellen und Handelsgeschäften (z.B. Lebensmitteleinzelhandel, Apotheken, Tankstelle, Banken oder Poststellen)
  • Wochenmärkte
  • Abholung von Speisen und Getränken innerhalb der gastronomischen Einrichtungen
  • sämtliche Allgemeinflächen von Einkaufszentren, „Shopping Malls“ oder „Factory Outlets“,
  • Verkaufs- und Ausstellungsräume von Handwerkern und Dienstleistern
  • Erbringung und Inanspruchnahme von Handwerks- und Dienstleistungen, die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 Metern zum Kunden erbracht werden. Ausgenommen sind Personen, die im Rahmen der Dienstleistung ein Fahrzeug lenken.
  • Arztpraxen und ähnliche Einrichtungen des Gesundheitswesens
  • Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs sowie seiner Einrichtungen. Darunter fallen auch Schulbusse, Haltestellen oder U-Bahnhöfe.

Die Beachtung der Regelungen sind von den Geschäftsinhabern innerhalb ihrer Geschäftsräume genauso wie die bisherigen Vorgaben zu Mindestabständen, Personenbegrenzungen etc. sicherzustellen.

Tipp: Community-Masken selbst herstellen
Aktiv ist die Pressestelle der Stadt Düsseldorf. Dort ist man agiler als in der Pressestelle der Stadt Köln und hat gleich zwei Erklär-Videos veröffentlicht wie man eine Mund-Nasen-Bedeckung selbst herstellen kann. Frotzeleien zwischen den beiden Städten hin oder her: Die Videos lohnen sich für alle, die eine Maske selber machen möchten.

Tipp 1: Herstellung ohne Nähmaschine
Benötigt werden ein T-Shirt oder ein ähnliches Stück Stoff aus Baumwolljersey. Dieses wird in Rechtecke zerschnitten, Jerseykordeln eingelegt und gefaltet, sodass sich eine Mund-Nasen-Bedeckung ergibt. Die einzelnen Schritte werden in folgendem Video erklärt.

 

Tipp 2: Herstellung mit Nähmaschine
Benötigt werden Baumwollstoff, kochbares Gummiband sowie eine Nähmaschine inkl. Nähgarn. Die einzelnen Schritte werden in folgendem Video erklärt.

 

 

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